Heute mal ein ganz anti-exotischer Beitrag ;) Aber man muss ja auch die landestypische Flora unterstützen.
Aufgrund der immer mehr schwindenden Bestände an Laubbäumen und vor allem Eichen in der heimische Landschaft wurde vom Naturparkverein Augsburg und Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg heute, am Tag des Baumes (hätte ich das gewusst, hätte ich heute Nachmittag noch mit dem Kirschbaum im Garten gekuschelt) folgende Aktion gestartet:
Zunächst geht es bei dem Projekt darum, gemeinsam geeignete Standorte in der freien Landschaft zu finden. Die Pflanzorte sollten mindestens 100 Quadratmeter groß sein und in der freien Landschaft liegen. Denkbar ist auch die zusätzliche Schaffung einer kleinen Raststelle mit Bank und Tisch. Die Finanzierung erfolgt durch die beiden Vereine. Jedoch sollte die Pflege und Betreuung der Eichen im Rahmen von Patenschaften durch Personen oder Vereine vor Ort erfolgen. Gepflanzt werden sollen im Herbst Eichen von circa zwei bis drei Meter Höhe.
So sollen also 100 Eichen in der Gegend gepflanzt werden. Eine schöne und unterstützenswerte Sache, ich hoffe das klappt!
Da meine Passis leider von Spinnmilben (vermutlich) befallen sind, war dringend Handlungsbedarf! Da ich nicht so gerne mit Chemie hantiere, habe ich mich für Neem entschieden. Schadet Säugetieren und somit auch Menschen nicht und scheint recht wirksam zu sein.
Die erste Behandlung gab’s vorhin, zum Glück draußen (das Zeug stinkt!). Erstmal habe ich einen halben Liter Wasser in meine Spritze gefüllt und ca. einen Teelöffel Neemulgan dazu gegeben. Die Dosierung ist vermutlich nicht exakt, aber ich wusste nicht, wie ich 2,5ml abmessen soll *shrug*
Dann habe ich die Pflanzen schön eingesprüht und den Rest der Mischung noch in die Töpfe gegossen, scheinbar nehmen die Pflanzen das auch über die Wurzeln auf.
Jetzt hoffe ich auf Besserung!
… naja, jedenfalls die meiste Zeit!
Ich war heute endlich mal wieder im Garten und hab ein wenig Unkraut entfernt (aber nur das Gröbste *oops*) und Eisbergsalat und Kräuter gepflanzt. Ich hoffe der Salat überlebt auch eine Weile ohne Schneckenkorn, das habe ich nämlich (noch) nicht da.
Inzwischen sind die Zuckererbsen schon gekeimt und die ersten Auswüchse der Topinamburknollen sind auch schon zu sehen (jedenfalls glaube ich das, konnte das so schlecht erkennen). Leider sehe ich von meinen Radieschen noch gar nichts :(
Meine Baumtomate habe ich jetzt auch auf den Balkon gestellt, ich denke es ist inzwischen auch nachts warm genug dafür.
Schon vorgestern habe ich einige ersteigerte Topinamburknollen bekommen. Da sie schon austreiben sollten sie so schnell wie möglich in den Garten.
Heute habe ich mich dann nach einem Platz umgesehen und habe mich dann für’s Kräuterbeet entschieden. Im Beet will ich ncihts’s,was länger als eine Saison drinbleibt, im Seitenbeet ist an der Stelle noch eine (seltsame) Pflanze, die ich nicht raus bekommen habe. Da im Kräuterbeet noch genug Platz ist, habe ich sie dort eingesetzt. Falls mir bis nächstes Jahr ein anderer Platz einfällt, kann ich sie ja immernoch umlegen.
Am Wochenende habe ich die ersten Sachen in den Garten Gesät. Ich hoffe das war nicht zu früh, aber laut Samenpackungsrückseite nicht. In die Erde kamen Radieschen und Zuckererbsen im Beet; Kerbel, Knoblauch, Schnittknoblauch und Sauerampfer im Kräuterbeet.
Jetzt müssen die Sachen nur noch keimen und schön wachsen. Was bei diesem ****wetter ja gar nicht so selbstverständlich ist.